Von wegen Gemüse - süß und fettig muss es für Kinder sein

 (Foto: Thommy Weiss/pixelio.de)
(Foto: Thommy Weiss/pixelio.de)

Inzwischen dürfte es wohl jeder erfahren haben: Gemüse ist gesund, enthält jede Menge sekundärer Pflanzenstoffe, beugt Krebs vor, hält den Darm fit …

Nur leider haben die meisten Kinder diese Weisheit keineswegs verinnerlicht. Auch das kleinste Schnipselchen Gemüse wird noch aus der Suppe gepult, dafür wird die Portion Pommes mit Ketchup mit bis zum Ende verputzt.


In einem Artikel des UGB (Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung e. V) wird einleuchtend erklärt, warum dies so ist. Kinder sind noch auf die überaus fettige und überaus süße Muttermilch getrimmt. Zudem wachsen Sie noch und möchten daher Lebensmittel mit reichlich Energie.

 

Es gibt aber dennoch Hoffnung! Kinder lernen auch durch Nachahmung. Anstatt zu versuchen, dem Kind das Gemüse durch Gurkengesichter auf dem Brötchen schmackhaft zu machen (okay, kann auch funktionieren, aber zum einen soll es zu etwas Selbstverständlichem werden, Gemüse zu essen, zum anderen möchten Sie vermutlich nicht jedes Brötchen erst kunstvoll verzieren müssen), müssen Sie nur täglich und ganz selbstverständlich vorleben, dass Gemüse schmeckt. Dass es lecker ist. Dass Sie es gerne essen. Und mit der Zeit wird auch Ihr Kind Gemüse entdecken (so lautet zumindest die Theorie).

 

Und hier geht es zum Artikel des UGB.

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