Übersetzt: Dr. Barnards revolutionäre Methode gegen Diabetes

Das letzte von mir übersetzte Buch geht wieder um Ernährung, wendet sich allerdings speziell an Diabetikerinnen und Diabetiker. Wirklich interessant ist der Theorieteil, der ausführlich auf die Hintergründe und die Entstehung von Diabetes eingeht und dabei durchaus auch Studienergebnisse präsentiert, die in der breiten Öffentlichkeit noch nicht angekommen sind.
 
Rezepte zur praktischen Umsetzung sind ebenfalls enthalten. Beim Ernährungskonzept setzt auch das Team um Dr. Neal Barnard auf eine größtenteils vegane Ernährung, wobei auch einfache Gerichte wie Vollkornnudeln mit Tomatensoße erlaubt sind. Der Rezeptteil enthält viele wirklich einfache Rezepte, wie eben Vollkornnudeln mit Fertig-Tomatensoße. Somit wendet er sich eher an Menschen, die noch nie selbst zum Kochtopf gegriffen haben. Ein paar Rezepte sind aber auch für Kochkönner noch neu und anregend.

Wer sich für die Theorie hinter der Volksrankheit Diabetes interessiert und neue Argumente und Anregungen für eine Ernährungsumstellung benötigt, ist auf jeden Fall mit dem Buch gut beraten.

Übersetzt: Ende aller Diäten

Das Ende aller Diäten - Nährstoffreich abnehmen ohne Hungern

von Joel Fuhrman

 

Nach seinem Hauptwerk, Eat to Live, ist jetzt auch das zweite, von mir übersetzte, Buch von Joel Fuhrman auf Deutsch erschienen, das Ende aller Diäten. Das Buch ist mitnichten nur für Abnehmwillige und es geht, wie der Titel ja verspricht, nicht um eine Diät. Sondern um eine umfassende Ernährungsveränderung, die im Grunde den gesamten Lebensstil umfasst.

 

Es enthält ebenso wie Eat to Live einen wissenschaftlich fundierten Theorieteil, aber mehr Rezepte als der Vorgänger sowie Beispielmenüs für zwei Wochen, inklusive Frühstück, Mittagessen und Abendessen, um in die Ernährungsweise hineinzufinden.

 

Optisch ist das Buch genauso schön umgesetzt wie Eat to Live, was die Ernährungsumstellung, die für Manche und Manchen doch sehr radikal sein kann, sicher erleichtert.

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Ernährungswissenschaft ist keine Wissenschaft? Von wegen

Ernährung: Physiologische Grundlagen, Prävention, Therapie

Hahn / Ströhle / Wolters

Sie wollen es immer ganz genau wissen? Oder haben täglich mit Menschen zu tun, die es immer ganz genau wissen wollen? Die fragen, wie das noch einmal war mit den Proteinen und Vitaminen und Lipiden und dem Alkohol? Dann hilft auch in Zeiten des dauerverfügbaren Internets ein dickes Nachschlagewerk weiter und vermittelt das gute Gefühl, auch offline noch Zugriff zu Informationen haben.

 

Das Werk von Andreas Hahn, Alexander Ströhle und Maike Wolters ist so ein Nachschlagewerk, für das reichlich verfügbare Informationen zu Ernährung und den Vorgängen im menschlichen Körper zusammengetragen wurden. Die 3. neu überarbeitete Auflage ist mittlerweile im Handel erhältlich.

Übersetzt: Der kleine Selbstversorger

Der kleine Selbstversorger

von Deanna Caswell und Daisy Siskins

 

Der kleine Selbstversorger heißt im englischen bzw. amerikanischen Original Little House in the Suburbs und ist aus einem, sehr erfolgreichen, Blog der zwei Autorinnen hervorgegangen. Inhaltlich geht es um ein selbstbestimmteres Leben im Kleinen: Gärtnern, Marmelade, Ketchup sowie Seife und Deo selber machen, Zwergziegen, Hühner und Bienen halten, bis hin zur Gründung von Babysitting-Coops und Mahlzeiten-Tauschringen inklusive Satzung.

 

Die beiden Autorinnen erzählen im lockeren Stil von ihrer eigenen Motivation und ihren Erlebnissen wie auch freimütig von ihren Misserfolgen. Es liest sich unterhaltsam, motiviert und eignet sich durch zahlreiche Rezepte und Anleitungen wunderbar zum Nachmachen. Auch ein Entwurf für Handzettel für Nachbarn, die dem neuen Hobby, wie Bienen, Hühner oder Ziegen zu halten, argwöhnisch gegenüberstehen, ist dabei.

 

Was gelegentlich irritiert ist die amerikanisch geprägte Sichtweise und Kultur: Wohngegenden, wo das Trocknen von Wäsche auf der Leine verboten ist und Neighboorhood Associations, die genaue Vorstellungen davon haben, wie ein Vorgarten auszusehen hat. Auch ist mir beim besten Willlen nicht klar, wie man jeden Tag eine Waschmaschine anwerfen kann, auch mit vier Kindern nicht.

 

Das Buch eignet sich dennoch bestens für alle, die gern von einem Leben auf dem Land träumen, nach dem Aufwachen aber lieber doch in ihrem Stadthaus bleiben möchten. Gärtnern im Kübel und Seife und Lotion-Bars selbst machen geht auch in der kleinsten Wohnung, nur mit den Hühnern, Bienen und Ziegen dürfte es eng werden.

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Gelesen: Eat to Live

Eat to Live: The Amazing Nutrient-Rich Programm for Fast and Sustained Weight Loss

(englische Taschenbuchausgabe)

von Joel Fuhrman

 

EAT TO LIVE ist insbesondere für Menschen geschrieben, die aus gesundheitlichen Gründen abnehmen wollen bzw. abnehmen müssen, eignet sich aber genauso für alle Nicht-Übergewichtigen, die sich gerne mit verschiedenen Ernährungstheorien aus wissenschaftlicher Sicht befassen. Der Autor, Joel Fuhrman, ist praktizierender Allgemeinmediziner (und ehemaliger Leistungssportler), der in seiner Praxis viele stark übergewichtige und entsprechend kranke Patienten hat. Im Laufe seiner Erfahrung mit diesen Patienten hat er einen 6-Wochen-Plan entwickelt, der als Start in eine radikale Ernährungsumstellung dienen soll. Kurz zusammengefasst besagt der Plan, dass Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte täglich in rauen Mengen verzehrt werden dürfen bzw. sollen. Tabu sind Zucker, raffiniertes Getreide (Weißbrot, Nudeln), Kaffee oder andere Genussmittel, Milch- und Fleischprodukte.

 

Zu Anfang jeden Kapitels erzählt einer seiner Patienten von ihrem oder seinem beinahe unglaublichen Erfolg, wodurch aus extrem übergewichtigen Rollstuhlfahrern wieder gesunde Menschen wurden. Danach geht es in den Kapiteln um verschiedene Aspekte der Ernährungslehre, wie zum Beispiel um die Bedeutung der sekundären Pflanzenstoffe und die Gefahren, die ein hoher Milchkonsum und der Verzehr von viel Fett mit sich bringen, alles unterlegt mit Zitaten aus zahlreichen wissenschaftlichen Studien. Im Anschluss an die Theorie folgt eine Anleitung zur Ernährungsumstellung in Form des 6-Wochen-Plans mit Menüvorschlägen für die ersten sechs Wochen. Im umfangreichen Rezeptteil finden sich eine Menge oft einfacher und in der Regel veganer Rezepte von der schlichten Gemüsesuppe über die Auberginenlasagne bis zur veganen Eiscreme.

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Drei Monate Weihnachten feiern

Bild: Stefan Bayer / pixelio.de
Bild: Stefan Bayer / pixelio.de

 

Es ist soweit, Weihnachten ist da, und bald ist es auch schon wieder vorbei, damit wir uns auf das nächste Jahr freuen können. Wer aber von Weihnachten (oder von Geschenken oder von beiden) nicht genug bekommen, kann, den darf ich mit einer guten Nachricht erfreuen: Weihnachten lässt sich verlängern (und die Geschenkeausbeute optimieren), mit der richtig geplanten Reiseroute rund durch Europa (auf Reisen in ferne Länder verzichte ich aus Umwelt-, Zeit- und Kostengründen). Und los geht’s!


1. Der Start ist in den Niederlanden, und zwar bereits am 5. Dezember: Für dieses Jahr kommt der Tipp zu spät, aber nächstes Jahr sind Sie vorbereitet. In den Niederlanden werden die Geschenke schon am Vorabend des Nikolaustags vom Sinterklaas gebracht. Dieser wohnt im Gegensatz zu den meisten Weihnachtsmännern nicht da, wo es kalt ist, sondern in Spanien (kluges Kerlchen), reist mit dem Schiff an und nutzt ein Pferd zur Geschenkeausgabe, keinen Schlitten mit Rentieren (gibt es in Spanien ja auch nicht).

 

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Weihnachten naht: Und dafür gibt es jetzt einen ganz besonderen Adventskalender

 

Nachdem die Lebkuchen schon seit Anfang September in den Läden sind, wird es auch Zeit, Werbung für Adventskalender zu machen. Dabei durfte ich dieses Jahr an einem wirklich schönen Projekt mitwirken, einem Tisch-Adventskalender mit Gedichten, Geschichten, Rezepten, Bastelideen und mehr für Erwachsene. Mein Beitrag bestand in Texten für zwei Adventskalenderseiten sowie dem Lektorat des gesamten Kalenders. Ich kenne also schon den ganzen Inhalt und kann daher guten Gewissens sagen, dass es sich wirklich lohnt!
 
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Geschrieben: Ratgeber "Glutenfreie Rezepte für Kinder"

 

Soeben ist "mein" Buch im Buchhandel erschienen: Glutenfreie Rezepte für Kinder. Ich freu mich und bin stolz, auch wenn "nur der Theorieteil von mir ist.

 

Und mehr Infos gibt es beim Compact Verlag.

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Gelesen: Hinterm Stall die Blumen

Hinterm Stall die Blumen

von Britta Freith, mit Fotografien von Bigi Möhrle, Verlag Eugen Ulmer

 

Landleben ist in. Die schönen Seiten sind es in jedem Fall. Und die allerschönsten Seiten von dreizehn wunderbar verschiedenen Höfen sind in diesem Buch vereint. Dafür reiste Britta Freith (und mit ihr die Fotografin Bigi Möhrle) vom ganz hohen, flachen Norden durch verschiedene Regionen Deutschlands bis in das gebirgige Österreich und die gebirgige Schweiz. Und besuchte dort Landfrauen und ihre Gärten, die ebenso nützlich wie schön sind und als Quelle für viele Inspirationen und auch spirituelle Momente dienen.

 

Das Buch hat ein schönes, großes Format, um die wunderbaren Fotos auch richtig zur Geltung zu bringen, und eignet sich mit seinen 185 Seiten zum gemütlichen Schmökern, bei dem immer wieder neue Aspekte entdeckt werden können. Dazu gibt es neben den Geschichten der Landfrauen (natürlich) Rezepte und anderes (zum Beispiel Anleitungen zur Herstellung von Heilsalben), originelle Gartentipps (von der Behandlung von Pflanzen mit Schüssler Salzen bis zur Erdmiete als Lagerstatt), an die Region angepasst, und Lebensweisheiten und Erfahrungen der Bäuerinnen (mein Favorit: „Wir leben, so lange wir umgestalten können.“).

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Von wegen Gemüse - süß und fettig muss es für Kinder sein

 (Foto: Thommy Weiss/pixelio.de)
(Foto: Thommy Weiss/pixelio.de)

Inzwischen dürfte es wohl jeder erfahren haben: Gemüse ist gesund, enthält jede Menge sekundärer Pflanzenstoffe, beugt Krebs vor, hält den Darm fit …

Nur leider haben die meisten Kinder diese Weisheit keineswegs verinnerlicht. Auch das kleinste Schnipselchen Gemüse wird noch aus der Suppe gepult, dafür wird die Portion Pommes mit Ketchup mit bis zum Ende verputzt.


In einem Artikel des UGB (Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung e. V) wird einleuchtend erklärt, warum dies so ist. Kinder sind noch auf die überaus fettige und überaus süße Muttermilch getrimmt. Zudem wachsen Sie noch und möchten daher Lebensmittel mit reichlich Energie.

 

Es gibt aber dennoch Hoffnung! Kinder lernen auch durch Nachahmung. Anstatt zu versuchen, dem Kind das Gemüse durch Gurkengesichter auf dem Brötchen schmackhaft zu machen (okay, kann auch funktionieren, aber zum einen soll es zu etwas Selbstverständlichem werden, Gemüse zu essen, zum anderen möchten Sie vermutlich nicht jedes Brötchen erst kunstvoll verzieren müssen), müssen Sie nur täglich und ganz selbstverständlich vorleben, dass Gemüse schmeckt. Dass es lecker ist. Dass Sie es gerne essen. Und mit der Zeit wird auch Ihr Kind Gemüse entdecken (so lautet zumindest die Theorie).

 

Und hier geht es zum Artikel des UGB.

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Warum ich nicht kostenlos arbeite

Eigentlich dürfte es niemanden verwundern, dass ich für meine Dienstleistung Geld  haben möchte. "Geld gegen Ware" verstehen ja auch die meisten. Und doch passiert es gar nicht so selten, dass ich entweder für "Referenzen" arbeiten soll (das ist eine umständlichere Formulierung für umsonst) oder zumindest aufgrund der "zu erwartenden Folgeaufträge" erheblich im Preis runtergehen soll. Das sind allerdings zwei Paar Schuhe, daher möchte ich auf beide kurz getrennt eingehen.

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Der Wunschkunde: hat angebissen

Dies ist ein Beitrag für die Blogparade „Mein Wunschkunde ist…“ auf sascha-theobald.de. 

 

Der Wunschkunde:


begegnet mir auf Augenhöhe. Er sucht nach Qualität und Service und weiß Sprachdienstleistungen als professionelle Dienstleistung zu schätzen.


arbeitet professionell. Er weiß, was er will und verrät dies auch mir. Der Umgang ist freundlich und offen. Beiderseitiges Feedback wird selbstverständlich gegeben und geschätzt. Wenn es in einem Projekt zu zeitlichen Verzögerungen kommt, gibt er Bescheid.


hat selbst ein Privatleben und weiß daher auch meines zu respektieren.


zahlt pünktlich, sodass mein Bankkonto und ich uns freuen und mir viel Energie für die Wunschkundenbetreuung bleibt.

 

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Späte Eindrücke von der Biofach in Nürnberg

 

Am 15. Februar durfte ich dank eines Freitickets die Biofach in Nürnberg besuchen, nach eigenen Angaben die Weltleitmesse für Bioprodukte. Es gab wie immer viele neue Produkte, aber auch viele Diskussionen, wie Bio, Fair und Regional noch weiter eins werden können, um einen wirklichen Mehrwert bieten zu können - weg von dem hippen Lifestyle der Lohas, hin zu einer wirklich nachhaltigen Ernährung.

 

Glücklicherweise kam ich in einer Kaffeepause gerade rechtzeitig, als ein Barista der Rösttrommel in Nürnberg seine Kunst vorführte (siehe Bild). Und der Capuccino war nicht nur eine Augenweide, sondern auch noch lecker - und natürlich bio und fair gehandelt. Das kunstvolle Bild hat sich tatsächlich bis zum vorletzten Schluck gehalten (beim letzten musste es dann dem restlichen Kaffee folgen).

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Interdisziplinäre Projekte und Texte erfordern interdisziplinäre Teams – die Rolle der beruflichen Netzwerke im Freiberuflerinnendasein

Die Welt verändert sich und damit auch die Arbeitswelt und die Wissenschaftwelt. In (wissenschaftlichen) Projekten ist es die Regel geworden, Mitarbeiterinnen aus den verschiedensten Fachgebieten und mit unterschiedlichem (Bildungs-)Hintergrund mit einzubeziehen. Dies ist auch notwendig, um Zusammenhänge wirklich zu verstehen und die "Betriebsblindheit" der einzelnen Bereiche aufzuheben.

Bei der Wissenschaft liegt "der Erkenntnisgewinn vielfach zwischen den Wissenschaftsdispziplinen". Eine Aussage, die z.B. Doktorandinnen bei der Suche nach einem geeigneten Promotionsthem von Nutzen sein kann, sich aber im Prinzip auch auf alle außeruniversitären Arbeitsbereiche anwenden lässt. Um als Lektorin solch interdisziplinäre Arbeiten angemessen bearbeiten zu können, ist eine ebensolche Kooperation mit Lektorinnen, Autorinnen und Expertinnen anderer Fachrichtungen notwendig. Allerdings sitzen freiberufliche Lektorinnen, Autorinnen und externe Expertinnen selten alle zusammen in einem Gebäude oder gar in einem Raum.

 

Netzwerke für freiberufliche Lektorinnen und Textschaffende 


Dieses Defizit lässt sich heute zum Glück sehr gut über Netzwerke abfedern, die über das Internet aufgebaut und gepflegt werden. Aus der Fülle von Netzwerken, die es gibt, möchte ich einige besonders hervorheben, die mir bei meinen verschiedenen Tätigkeiten als Lektorin, Texterin und Übersetzerin von Nutzen sind.

 

Unverzichtbar geworden ist  mir der Texttreff. Dieses Netzwerk besteht aus über 800 Frauen, die sich in irgendeinem Sinne mit Texten und deren Wirkung beschäftigen - als Autorin, Texterin, PR-Fachfrau, Bloggerin, Lektorin, Übersetzerin ...

Für die ureigensten Probleme freier Lektorinnen und Lektoren gibt es den Berufsverband Vfll. Für den Austausch zum Lektorat studentischer Arbeiten und Dissertationen kooperiere ich mit anderen Wissenschaftlerinnen und Lektorinnen von Studi-Lektor.de. Studi-Lektor.de vereint ca. 70 Lektorinnen, Dozentinnen und Wissenschaftlerinnen der unterschiedlichsten Fachbereiche - Statistik, Betriebswirtschaft, Maschinenbau.

Und dann gibt es da auch noch diverse Fachgruppen bei Xing, die ebenfalls für den nötigen Austausch unter Kollegen sorgen - im Forum oder sogar privat.

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Weihnachtsmann-Tagebuch im Autorenexpress - Texttreff-Blogwichteln

Blogbeitrag Autorenexpress
Blogbeitrag Autorenexpress

Im Rahmen des Texttreff-Blogwichtelns habe ich nicht nur einen Artikel bekommen (Bloggen - ein wichtiges Vergnügen), sondern durfte einen ebensolchen auch verschenken.

 

Der Beitrag über die literarischen Vorlieben des Weihnachtsmannes findet sich  im Blog des Autorenexpresses von Nessa Altura.

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Studieren mit Ausland im Kind

Studieren im Ausland mit Kind?

 

Aber natürlich. Mit Kind(ern) während des Studiums ins Ausland zu gehen ist sicher nicht die einfachste Art zu reisen, aber eine sehr intensive Erfahrung. Und je nach Land gewinnt man zudem ganz neue Eindrücke, wie eine kinderfreundliche Gesellschaft aussehen könnte. Und was für Wert- und Erziehungsvorstellungen woanders existieren, die manchmal durchaus mit unseren Vorstellungen kollidieren können.

 

Anbei der Link zu einer nützlichen Seite mit wertvollen Informationen rund um das Auslandsstudium mit Kind und zu meinem Erfahrungsbericht aus der Zeit meiner Promotion.

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Bloggen – ein wichtiges Vergnügen

Die wortstarken Frauen des Texttreffs blogwichteln auch 2012 wieder. Die Wichtelpäckchen sind die gegenseitigen Gastbeiträge für die Blogs. Die bloggende Textfrau und Wissenschaftlerin Sigrid Strohschneider-Laue hat mir die Freude gemacht, mich an den Wert des Bloggens zu erinnern.

Ein ärgerliches Prozedere wird in den letzten Jahren für salonfähig erklärt: Potenzielle Auftraggeber verlangen vor Auftragserteilung Testkonzepte und Probetexte zu von ihnen vorgegebenen Themen.

In solchen Momenten klopft im Hinterkopf der Kreativen das Misstrauen an. Schließlich könnte es sich hierbei um einen Versuch handeln, frische und ungeschützte Arbeitsfrüchte gratis abzuernten. Dem Misstrauen folgt die Empörung. Warum von einem Friseur kein Probehaarschnitt umsonst oder vom Chirurgen eine Testoperation gratis verlangt wird, während bei schöpferisch Tätigen die Hemmschwelle bei Preisdrückerei ins Bodenlose sinkt, kann ein Zeichen der wirtschaftlich schlechteren Zeiten sein. In der Situation spiegelt sich offenbar die allgemeine Tendenz, den Sparstift zuerst bei Bildung und Kultur anzusetzen, wider.

Arbeit mag umsonst sein, aber gratis ist sie nicht.

Ein Blog schiebt solchen Beuteversuchen einen ebenso höflichen wie informativen Riegel vor. Neben den Referenzen und Endprodukten, die man – das Einverständnis der bisherigen Auftraggeber vorausgesetzt – auf der eigenen Website präsentieren kann, ist ein der Webpräsenz angeschlossener Blog eine geniale Möglichkeit, das statisch Vorhandene zielgerichtet abzurunden. Inhaltlich und sprachlich kann man hier mit allen Facetten glänzen, die man noch nicht belegen konnte, aber gerne anbieten möchte. Nur so können Auftraggeber über „Biografie“ und „Referenzen“ hinausgehend feststellen, wie breit das Leistungsspektrum von „Lektorat, Übersetzung, Texterstellung“ tatsächlich ist.

My blog is my playground

Ein ebenso vielfältiger wie charakteristischer Blog bindet Kunden als Leser und gewinnt Leser als Kunden hinzu. Ob nun mehr Buchrezensionen, Glossen zu aktuellen Themen oder arbeits- und angebotsbezogene Fachartikel gebloggt werden, ist letztlich nicht so wichtig. Wichtig ist, dass fundiert fachliche und kurzweilig persönliche Einblicke in Arbeits- und Interessengebiete geboten werden.

Perfekt ist es, wenn mit einer gewissen Regelmäßigkeit gebloggt wird. So das nicht möglich ist, lohnt es sich eine Serie anzudenken, die zwar in unregelmäßiger Abfolge erscheint, aber durch den Inhalt trotzdem Kontinuität vermittelt. In welchem Ausmaß man für seinen Blog stark polarisierende Themen aufgreift, exzellent strukturierte Analysen liefert oder eher flockig locker aus dem Nähkästchen plaudert, hängt von den jeweils verfolgten Zielen und den zugehörigen Zielgruppen ab. In jedem Fall sollten die Inhalte zuvor gut überlegt, langfristig aber ansonsten flexibel geplant werden. Wichtig zu bedenken, dass ohne Bilder und Überschriften (fast) gar nichts läuft. Je irritierender diese ausfallen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, Aufmerksamkeit zu generieren.

Mit Blog(s) Format beweisen

Den Blog im Netz auffindbar zu machen ist Basis des Erfolgs. Übersichtliche innere Strukturen zu schaffen und anschaulich zu präsentieren, sind Details einer wiedererkennbaren Gesamtpräsenz. Professionell aufbereitete Inhalte zu bloggen ist selbstverständlich.

Fazit

Eines steht fest: Hat man mit dem Bloggen einmal angefangen, möchte man gar nicht mehr aufhören. So kann es passieren, dass dem Geschäfts-Blog ein oder mehrere Blogs folgen. Blogs, die jene Texte aufnehmen, die zwar würdig bis witzig genug sind, um im weltweiten Web ausgewildert zu werden, aber sich nicht seriös ins Geschäftsprofil einfügen. Blogs mögen zwar gratis sein, aber umsonst ist die Arbeit dafür jedenfalls nicht.

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Das Ende der Konsumparty

Der Ökonom Niko Paech von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg hat den Begriff der "Postwachstumsökonomie" entwickelt. In Kürze geht es darum, dass die Wirtschaft nicht unbegrenzt weiter wachsen kann, da die ihr zugrunde liegenden Ressourcen begrenzt sind. Nach dem Ende des Wachstums kommt dann die Postwachstumsökonomie.

Hier geht es zum Interview mit der Schrot&Korn-Redaktion.

 

Und hier findet sich zum Thema "Alternativen zum Kapitalismus" noch ein Artikel in der ZEIT, in dem auch Prof. Paech wieder vorkommt.

 

Zu diesen Gedanken passt auch die Vision des Grundeinkommens für alle; eine Idee, für die sich Götz W. Werner einsetzt, der Gründer der dm-Drogeriemärkte. Eine Idee, bei der oft gleich gerufen wird, dass sie nicht finanzierbar ist und alle die Arbeit einstellen würden (da wir als echter Homo oeconomicus immer nur unseren eigenen Vorteil im Auge haben). Auf der Seite www.unternimm-die-Zukunft.de wird versucht, solche Fragen zu beantworten.

 

Und da alle Visionen erst Wirklichkeit werden, wenn genügend Menschen daran glauben, ist es wichtig, solche Ideen weiter zu verbreiten und weiter zu entwickeln!

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